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A2 Esperanto Hörübung · Esperanto (Plansprache) · Passend für Anfänger

💡 Wusstest du?

Was bedeutet das Suffix „-in-“ im Esperanto?

-in-
Wortbildung im Esperanto
die Endung, die ein Familienwort weiblich macht

Beim Unterrichten von Familienvokabular nennt der Clip die Regel direkt: „Wenn du -in- ans Ende des Wortes hängst, erhältst du das weibliche Wort.“ Onklo (Onkel) wird so zu onklino (Tante), und dasselbe Muster liefert Esperantos häufigste Familienpaare – patro/patrino (Vater/Mutter), frato/fratino (Bruder/Schwester) – aus einer einzigen maskulinen Grundform plus einer eingefügten Silbe.

Das Muster ist mächtig, aber nicht standardmäßig geschlechtsneutral: Anders bei Berufsbezeichnungen wie instruisto (Lehrer), die viele Sprechende heute als geschlechtsunmarkiert behandeln, setzen diese Familienwurzeln wirklich männlich voraus, solange -in- nicht angehängt wird – viro (Mann) und virino (Frau) funktionieren genauso. Es ist eine bekannte Asymmetrie der Sprache, der Reformvorschläge seit über einem Jahrhundert zu Leibe rücken, ohne das Muster im alltäglichen Gebrauch zu verdrängen.

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